8. Arrondissement (Élysée)

Bild: Bild: Paris Tourist Office - Photographe: Amelie DupontDas 8. Pariser Arrondissement trägt auch den Namen Arrondissement de l'Élysée. Es befindet sich am nördlichen Seine Ufer und beinhaltet die Quartiers Champs-Élysées, Faubourg-du-Roule, Madeleine und Europe. Besonders die Prachtstraße Champs Elysées prägt diesen Stadtbezirk von Place de la Concorde bis zum Arc de Triomphe. Zahlreiche Bekleidungsgeschäfte findet man auch in den Seitenstraßen der Pariser Modemeile.
Karte 8. Arrondissemt
Sehenswürdigkeiten im 8. Arrondissement
Arc de Triomphe
Der Triumphbogen ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Paris. Er bildet den Kopf zur Champs Élysées wurde als Zeichen Sieges erreichtet. Nach der gewonnenen Schlacht von Austerlitz gab Napoleon Bonaparte den Arc de Triomphe in Auftrag. Bis zur Fertigstellung sollten aber noch Jahre vergehen. Mittlerweile ist der Bogen fester Bestandteil des Nationalfeiertages und bietet Besuchern eine sehenswerte Aussichtsplattform.
Place de la Concorde
Das entgegengesetzte Ende der Champs Élysées markiert die Place de la Concorde. In deutscher Sprache bedeutet dies „Platz der Eintracht". In den Tagen der Revolution wurden an selber Stelle tausende enthauptet. Das Zentrum der Place ziert der Obelisk von Luxor, welcher den Franzosen 1834 zum Geschenk gemacht wurde. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und gilt als bedeutendes Artefakt.
Avenue des Champs-Élysées
Im Zentrum des 8. Arrondissements befindet sich die Prachtstraße von Paris, die Champs Élysées. Neben zahlreichen Modeboutiquen beherbergt die Verbindungslinie zwischen Triumphbogen und Place de la Concorde aber auch Restaurants, Kinos und Einkaufspassagen. Ursprünglich war die Avenue eine Landstraße, befindet sich aber seit Erweiterung der Stadt exakt auf einer Achse zwischen Louvre und Grand Arche, auch „axe historique" genannt.
Élysée-Palast
Der Sitz des französischen Staatspräsidenten befindet sich in einer Seitenstraße der Avenue des Champs-Élysées in unmittelbarer Nähe zur Place de la Concorde. Das Gebäude wurde 1722 errichtet und kam im Zuge der Revolution in den Staatsbesitz. Zuvor wohnten hier die Bourbonen, welche acht französische Könige stellten. Später wurde es als Gästehaus für Staatsgäste genutzt, ehe 1848 der ständige Präsidentensitz angelegt wurde.
Grand Palais
Für die Weltausstellung im Jahr 1900 benötigte man ein großes Ausstellungsgebäude, welches sich schmuckvoll ins Stadtbild einbrachte. Mit dem Grand Palais konnten die Erbauer dieser Aufgabe gerecht werden. Kaum ein anderer „Nutzbau spiegelt die Baukunst der Belle Époque gelungener wieder. Noch heute beheimatet die große Glashalle Ausstellungen und Events. Das Grand Palais gilt als eines der schönsten Gebäude in Paris.
Petit Palais
Als Pendant zum Grand Palais errichtete man gegenüberliegend das Petit Palais im Rahmen der Weltausstellung. Gemeinsam mit dem Großen Bruder und der Pont Alexandre III bildet der Palast ein einzigartiges, architektonisches Ensemble. Heute beheimatet das Petit Palais das Musée des Beaux-Arts de la ville de Paris, das städtische Museum der Schönen Künste. Unter anderem findet man hier Werke von Paul Cézanne, Gustave Courbet oder Auguste Rodin.



