Champs Elysees


Bild: memephoto / pixelio.de
Die Champs-Elysées ist die Prachtstraße von Paris und wird nicht nur von den Bürgern der französischen Hauptstadt als solche empfunden. Jedes Jahr säumen auch zahlreiche Urlauber aus aller Welt die Ladenzeilen der Champs-Elysées, die sich mit ihren feinen Geschäften zwischen Concorde und Arc de Triomphe erstreckt.

Ein Bummel über die schönste Avenue in Paris sollte sich jeder Urlauber gönnen, der einige Tage an der Seine verbringt. Die „Hauptstraße der Nation" ist alles, nur nicht langweilig. So findet man neben den teuren Geschäften auch durchaus erschwinglichere Anbieter. Auch dem Vergnügen stehen die vielen Cafés und Kinos in den Passagen am Rande der Champs Elysées in nichts nach. Geschichtlich gesehen begann der Erfolgskurs der Champs Elysées im Zweiten Kaiserreich, als die Paradestraße auch eine gute Adresse für die modischen Bedürfnisse der Oberschicht wurde. In dieser Zeit entstanden die zumeist hochherrschaftlichen Häuser im oberen Teil der Straße. In den Zeiten der Revolution war die Champs Elysées lediglich eine Landstraße an deren Feldern noch das Vieh gehalten wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts baute man dann bereits eifrig an der neuen Pracht. Bereits in Zeiten von Louis XIV. wurde der Weg der Champs Elysées als Allee mit Bäumen bepflanzt, um die Achse vom Jardin Tuileries zu verlängern. Zwischen Concorde und Rond Point findet man heute weitere Garten und Parkanlagen. Diese wurden mit Pavillions versehen, welche seit dem 19. Jahrhundert für kleinere Veranstaltungen dienen. Im Espace Pierre Cardin finden heuer zahlreiche Modeschauen, Kabaretts oder Theater statt. Der Elyséespalast befindet sich etwas abseits, an der Avenue de Marigny. Weniger ins Abseits sollte man die Bedeutung des Prachtbaus stellen. Bereits seit 1873 leitet der französische Staatspräsident von hier die Geschicke des Landes. Etwas weiter an der Avenue Winston Churchill befinden sich das Grand Palais und das Petit Palais. An der Champs Elysées reiht sich ein wichtiges Haus an das nächste. Früher waren es eher die Kunstgallerien, welche sich an der Prachtstraße ansiedelten. Heute findet man ab dem Rond Pont jede Menge Konzerne, die die großzügigen Ladenlokale nutzen um ihre Marke in Szene zu setzen. Neben Modefirmen und Automobilherstellern erhielten auch Fastfoodketten einen Platz auf der Champs Elysées. Für Urlauber lohnt es sich besonders nach Einbruch der Dunkelheit durch die Läden zu bummeln. Wenn die Lichter der Autos gemeinsam mit den bunten Reklamen der Geschäfte vor solch vornehmer Kulisse harmonieren, erfährt man ein wenig vom feinen Herzschlag des besseren Paris vergangener Tage. Auch Paraden oder die Endetappe der Tour de France sind auf der Champs Elysées jedes Jahr ein echtes Erlebnis.

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