Metro in Paris

Kaum ein U-Bahnnetz auf dieser Welt ist besser ausgebaut als die Métro in Paris. So hat man die Möglichkeit, im Urlaub schnell und bequem jedes erdenkliche Ziel in der französischen Hauptstadt zu erreichen. Über 300 Stationen bieten gut verteilt Einstiege in die Pariser Métro. 5 Millionen Fahrgäste zählt die Bahn pro Tag. Im Minutentakt geht es zu den schönsten Plätzen der Stadt.

Zwar sind U-Bahnen nicht unbedingt Urlaubsorte, aber die Métro in Paris gehört zumindest zu den Sehenswertesten Untergrundverbindungen der Welt. Das geschichtsträchtige Transportmittel hat durchaus seine Reize und wenn man die Augen gut aufhält erkennt man mancherorts einige Kuriositäten. Schließlich gibt es selten Paris Urlauber, die die Métro nicht nutzen. Dafür ist der unterirdische Zug einfach viel zu praktisch. Es ist also nicht verkehrt, die Fahrzeit mit der Métro auch in den Urlaub einzubinden. Vielleicht sind die Métrotouren ja eines der lebendigsten Erlebnisse in Paris.

Seit 1900 zieht die Métro ihre Bahnen durch Paris. Zwei Linien der mittlerweile 14 gingen im ersten Jahr auf die Schiene. Passend zur Weltausstellung sollte man unter der Erde durch Paris reisen können. Ebenso wie London verfügt Paris über Kopfbahnhöfe aus allen Himmelsrichtungen kommend. Man musste also, wenn man nur auf der Durchreise war Paris durchqueren um von einem zum anderen Bahnhof zu gelangen. Zwar entlastete die neue U-Bahn dieses Verkehrsaufkommen nicht direkt, konnte jedoch gegen das allgemeine Verkehrsproblem etwas unternehmen. Aufgrund der Beliebtheit bauten private Investoren daher weitere Linien. Seit 1949 gibt es die RATP, die Régie autonome des transports Parisiens, welche bis heute für den öffentlichen Personenverkehr im Großraum Paris zuständig ist. In dieser Zeit nahm auch die Bevölkerung in den Vororten um Paris stark zu und viele Bürger schafften sich ein eigenes Fahrzeug an. Der persönliche Bedarf an der Métro schwand damit bis in die Siebziger Jahre. Um die entlegenen Vororte näher an die Kernstadt anzubinden entwickelte man die RER, eine Art S-Bahn für die Außenbezirke. Auch die Metro wurde bis heute immer weiter ausgebaut. Linie 14 wird sogar ohne einen Fahrer betrieben. Zur Verbesserung setzte man bei der Pariser Métro auch als erste U-Bahn der Welt Gummireifen ein. Die Vorteile sind eine bessere Fahrweise und ein geringer Lärmpegel.

Besonders das Umfeld der Métro ist einzigartig. Manche Stationen, die im Jugendstil errichtet wurden sind daher heute weltbekannt. Besonders der Einstieg an der Station Abbesses ist legendär. Immer wieder lassen sich die Pariser etwas einfallen um ihre Stationen zu verschönern. Besonders künstlerisch haben daher viele Métro Bahnhöfe etwas zu bieten. Eine Fahrt mit der Métro ist daher nicht nur praktische, sondern gehört auch zum Kulturprogramm von Paris.

Metro

Metro Linie 1

Die Linie 1 ist eine der Hauptrouten der Metro in Paris, Sie verläuft zwischen Grande Arche de la Défense im Finanzviertel des Pariser Westens und Château de Vincennes im Osten immer nördlich der Seine. Dabei verbindet die gelbe 1 viele der wichtigsten Punkte der Stadt miteinander. Zudem ist sie eine der ältesten Strecken der Pariser U-Bahn.  mehr »















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